Recht in der Frühen Neuzeit

Die Bambergische Halsgerichtsordnung von 1507 regelte im Hochstift Bamberg neben dem materiellen Strafrecht auch das Prozessrecht, darunter auch die peinliche Befragung, um Geständnisse zu erlangen. Sie wurde zum Vorbild für die Halsgerichtsordnungen in den anderen deutschen Territorien aber auch im Reich.

Auf sie geht auch die Peinliche Gerichtsordnung (Constitutio Criminalis Carolina) Karls V. (1500-1558) aus dem Jahre 1530 zurück, die als erstes Straf- und Strafprozessgesetz Anspruch auf Gültigkeit im ganzen Reich erhob. Neben verschiedenen Ausgaben der Bambergischen Halsgerichtsordnung und der Peinlichen Gerichtsordnung Karls V. werden auch mehrere Einblattdrucke und Radierungen der Frühen Neuzeit zu Strafgerichtsbarkeit und Peinlicher Befragung ausgestellt.

Ausstellung, 18:00 – 01:00 Uhr , 2. Obergeschoß
 
Wissenschaftszweig: Geisteswissenschaften, Geschichte und Archäologie

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