So war die Nacht

Das Städtedreieck Nürnberg-Fürth-Erlangen erstrahlte am Samstag, 19. Oktober, grün im Wissenschaftsglanz der Hochschulen, Forschungsinstitute, Unternehmen, Schulen, kommunalen und staatlichen Einrichtungen sowie der privaten Initiativen und Vereine. Rundum herrscht Zufriedenheit, denn auch die 9. Wissenschaftsnacht ist wieder ein Erfolg gewesen. Einige Publikumsmagnete waren in diesem Jahr:

  • in Fürth etwa das Klinikum Fürth mit seinen vielen Mitmach-Aktionen
  • in Nürnberg das Siemens Trafowerk mit seinen imposanten Stromwandlern, bei MAN konnte man motorisierte Kraftpakete kennenlernen, auf AEG – dort konnte man Forschung und technische Neuheiten hautnah erleben und testen, die Technische Hochschule Nürnberg (TH Nürnberg), die ganz im Zeichen von Virtuellen Realitäten und moderner Bautechnik stand, sowie die Datev, die anschaulich das Konzept der Plattformökonomie erklärte und verdeutlichte wie Vernetzung vor 50 Jahren und heute die Arbeitsweise bei der Datev prägt
  • in Erlangen die Ankerveranstaltung der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) "Die Zeichen der Zeit" mit Vorträgen zu Fragen der Zukunft, das Medical Valley Center (MVC) mit spannenden Einblicken in die Medizintechnik und digitalen Versorgungsmöglichkeiten von morgen, das Südgelände der FAU mit den dort ansässigen Technischen und Naturwissenschaftlichen Fakultäten, die von Biotechnik über Informatik und Materialwissenschaften bis hin zur Physik das große Spektrum ihres Forschens zeigten, auch Gäste wie Schaeffler mit Angeboten zur Fahrzeug-Akustik und Effizienz von Antrieben bereicherten das dortige Angebot

Hier einige Eindrücke zur Wissenschaftsnacht:

Schön war besonders, dass bereits die kleinen Expert*innen von übermorgen, aktiv wissenschaftlichen Fragen nachgehen konnten. Im Kinderprogramm in der Tentoria auf dem Südgelände etwa:

© Heizo Takamatsu

© Heizo Takamatsu

 

Aber auch Jungforscher*innen präsentierten ihre Erfindungen und Entdeckungen in der Nacht. Bei der Präsentation im MVC gab es die Arbeiten von Teilnehmer*innen der Endauswahl von Jugend forscht Mittelfranken 2019 zu sehen:

© Siemens-Fotoclub, Wolfgang Menapace

© Siemens-Fotoclub, Wolfgang Menapace

 

Auch für die "Großen" unter uns gab es einiges zu entdecken. In der TH Nürnberg drängten sich die Wissbegierigen durch die Gänge:

© Benjamin Matz (TH Nürnberg)

© Benjamin Matz

 

Die Trump-Maske wurde mit künstlicher Intelligenz als "fake face" entlarvt. Die Gesichtserkennungssoftware von BioID unterscheidet "lebendige" von "gefälschten" Gesichtern:

© BioID

© BioID

 

Der Operationsroboter zeigt an einem Versuchsobjekt in Gestalt eines Thorax, wie moderne Technik minimalinvasiv Eingriffe im OP erledigt. Der Da-Vinci-Operationsroboter im Einsatz im Klinikum Fürth:

© Hugo Goldstejn

© Hugo Goldstejn

 

Testen konnte man die Geschicklichkeit von Robotern auch im MVC. Dort konnte man gegen einen Kicker-Roboter antreten und – wie im Bild auch zu sehen – nicht selten verlieren:

© Heizo Takamatsu

© Heizo Takamatsu

 

Auf eindrückliche Weise wurden wissenschaftliche und technische Errungenschaften auf der größten Wissenschaftsnacht Deutschlands präsentiert. Zahlreiche Besucher*innen konnten wieder Blicke in die Forschungslabore, Entwicklungsstätten, Werkshallen und Wissenschaftseinrichtungen werfen und ausprobieren, staunen sowie erkennen, was in den nächsten Jahren relevant wird.

Wir bedanken uns für die Unterstützung durch unsere Partner*innen und Sponsoren, bei unseren Medienpartnern, den Gästen und den Helfer*innen für eine gelungene und erlebnisreiche Lange Nacht der Wissenschaften 2019 in Nürnberg, Fürth und Erlangen.