Unsere Sponsoren: Der Beck

Interview mit Petra Beck, Geschäftsführerin

Das Backen von Teigwaren ist zwar eins der ältesten Handwerke, dennoch steckt in der Zubereitung von Brot und Gebäck viel mehr Wissen als viele von uns denken. In Deutschland hat die Backkunst eine lange und weltweit fast einzigartige Tradition. Der Beck aus Tennenlohe bietet seit 125 Jahren Backwaren an und ist im Städtedreieck Nürnberg-Fürth-Erlangen eine feste Größe. Auch dieses Jahr beteiligt sich Der Beck am Programm und versorgt seine Kund*Innen mit original Brötchentüten und Tickets der Wissenschaftsnacht 2019. Wir haben mit Petra Beck über das Handwerk, die Wissenschaftsnacht und ihr Engagement gesprochen:

Brot ist eines der ältesten Nahrungsmittel, das vom Menschen hergestellt wurde und immer noch auf fast die gleiche Weise wird. Das Handwerk wird deshalb ja nicht zu Unrecht auch als traditionell wahrgenommen. Deshalb: Spielt Innovation für Bäckereien eine Rolle?

Innovationen gibt es natürlich auch in der Branche der Bäckereien. Wobei hier nicht die technischen Innovationen sondern die aktuellen Ernährungstrends der Verbraucher eine zentrale Rolle spielen. So ändern sich z.B. die Essgewohnheiten oder Allergien machen eine besondere Ernährung erforderlich. Dadurch rücken auch immer mehr alte Getreidesorten in den Fokus, die längst vergessen schienen, aber durch neue Zutatenkombinationen sowie optimierte Backverfahren eine Renaissance erleben. Zusätzlich sind technische Neuerungen, die die Arbeit unserer Mitarbeiter/innen in der Backstube oder den Filialen erleichtern von Bedeutung. So unterstützt eine Software die Bestellungen der Filialen, in dem Verkaufsmengen der Vergangenheit bis hin zu Wetterprognosen berücksichtigt werden. Für unsere Gäste ist es heute selbstverständlich, dass man zu einer Tasse Kaffee kostenlos im Internet surfen kann, was vor ein paar Jahren noch die große Ausnahme in den meisten Cafés darstellte.

Tradition hat auch etwas mit Verantwortung zu tun. Der Beck engagiert sich beispielsweise mit der Alexander Beck Kinderfonds Stiftung für die sozialen Belange der Kinder. Warum tun Sie das?

Die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen liegt mir sehr am Herzen, da sie unsere Zukunft sind. Wenn man an hilfsbedürftige Kinder denkt, denken viele sofort an die Dritte Welt, dass aber hier vor Ort, vor unserer Haustür, Kinder dringend Hilfe benötigen, ist oftmals noch nicht so stark im Gedächtnis. Durch unsere Alexander Beck Kinderfonds Stiftung können wir ein Stück Hilfe leisten. Durch die vielen Helfer und das gemeinsame Engagement können wir auch größere Projekte unterstützen, was einem Einzelnen nicht möglich wäre. Und das Gute dabei, jeder gespendete Betrag kommt zu 100 % den Kindern zugute.

 Sie sind eine der treusten Partner der Langen Nacht der Wissenschaften? Warum sind sie schon so lange mit dabei?

Die Lange Nacht der Wissenschaften bietet den Besuchern die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Die meisten kennen ja nur unsere Backwaren aus den Filialen und wissen nicht, was alles erforderlich ist, bis unsere Brötchen, Brote und Feinbackwaren in der Theke liegen. Viele der interessierten Besucher haben natürlich vorab eine Vorstellung, wie es in einer modernen Backstube aussieht, sind dann aber dennoch überrascht, wie viel Handarbeit in unseren Produkten steckt.

Was wollen Sie in diesem Jahr den Besucher*innen zeigen?

Dieses Jahr werden wir bei Der Beck wieder Führungen durch unsere Bäckerei anbieten. Hier erfährt man alles Wissenswerte über die Herstellung von Broten und Brötchen und kann live vor Ort den Bäckern über die Schulter schauen. Wer gerne ohne Führung einen Eindruck gewinnen möchte, kann auf eigene Faust auf einer festgelegten Route einen Einblick in unsere Feinbäckerei gewinnen. Hier sieht man dann, wie unsere Krapfen hergestellt werden oder welche leckeren Kunstwerke unsere Konditorinnen und Konditoren zaubern. Zusätzlich informieren wir die Besucher an Ständen über aktuelle „Ernährungstrends“ oder die betriebliche Qualitätssicherung.