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Veranstaltungsort

UNI, PhilFak, Philosophisches Seminargebäude I
Bismarckstraße 1
91054 Erlangen

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UNI, PhilFak, Philosophisches Seminargebäude I

Lehrstuhl Germanistische Sprachwissenschaft

Aus dem Nähkästchen der Übersetzer: Die neue Revision der Luther-Bibel 2017 barrierefrei

70 Wissenschaftler haben an der aktuellen Revision der Luther-Bibel mitgewirkt, darunter Christine Ganslmayer als historische Sprachwissenschaftlerin. Gemeinsam mit einem Erlanger Forscherteam hat sie an der Bearbeitung des Buches „Jesus Sirach“ mitgewirkt, einem der jüngeren Bücher des Alten Testaments.

Zu jeder vollen Stunde wird über die Revisionsarbeit informiert (Warum Martin Luther 2017?), über „Jesus Sirach“ (Wer ist denn das?) und die Entstehung der Luther-Bibel insgesamt (Einblicke in Luthers Wortwerkstatt). Die Kurzreferate sind als Impulse für Gespräche konzipiert, die die Hochschulpfarrerin Isolde Meinhard moderieren wird. Verschiedene Themenstationen laden zu eigenen Entdeckungsreisen zur Geschichte der Luther-Bibel von ihren Anfängen bis hin zur aktuellen Revision ein: Wie lautet Ihr Konfirmationsspruch im Lauf der Jahrhunderte? Welche Sprichwörter der Luther-Bibel sind heute noch in aller Munde? Wie arbeitet man bei einer „Revision“? Wie sieht Luthers Handschrift aus?

Themenstationen, Vortrag, 19:00 — Uhr, alle 60 Min., Dauer: je 30 Min. , B 702
 
Wissenschaftszweig:Geisteswissenschaften, Sprach- und Literaturwissenschaften, Theologie

Dialekt, ade! Sterben die Dialekte wirklich aus? barrierefrei

(Kooperationspartner: Fränkisches Wörterbuch (WBF)/ Interdisziplinäres Zentrum für Dialekte und Sprachvariation)

Kaum eine Sprache auf der Welt weist eine solche dialektale Vielfalt auf wie das Deutsche. So sind die dialektalen Unterschiede auf allen Ebenen der Sprache größer als z. B. die Unterschiede zwischen Deutsch und Englisch. Doch wird bereits seit dem 18. Jh. beklagt, dass die Dialekte aussterben und durch das Hochdeutsche (die Sprache der Städter) ersetzt werden. Was bleibt, ist die regionale Alltagssprache, die dafür sorgt, dass ein Franke auch weiterhin als Franke und ein Pfälzer als Pfälzer identifiziert wird.

Ziel des Beitrags ist, den derzeitigen Stand des Dialektes genauer zu analysieren: Wer spricht im Deutschen überhaupt noch Dialekt (dies unterscheidet sich von Region zu Region) und warum tut er es? Daneben sollen die verschiedenen Einstellungen der SprecherInnen zum Dialekt beleuchtet werden. In Kurzvorträgen und Mitmach-Stationen können die BesucherInnen die Vielfalt der Dialekte und die unterschiedlichen Methoden ihrer Erforschung erleben und ihre Fränkischkenntnisse testen.

Unser Programm:

18:00-18:20 Quo vadis deutsche Dialekte? (Grit Nickel & Alexander Werth)

18:20-18:40 Wennde middi Fraa reddst, gedds im Dialekt! Meinungen und Einstellungen zum Dialekt (Almut König)

18:40-19:40 Mitmachstationen (Forschungsplattform „regionalsprache.de“, Dialektquiz, Fränkisches Wörterbuch)

19:40-20:00 Quo vadis deutsche Dialekte? (Grit Nickel & Alexander Werth)

20:00-20:20 Wennde middi Fraa reddst, gedds im Dialekt! Meinungen und Einstellungen zum Dialekt (Almut König)

20:20-21:00 Mitmachstationen (Forschungsplattform „regionalsprache.de“, Dialektquiz, Fränkisches Wörterbuch)

Mitmach-Aktion, Vortrag, 20:00 — 23:00 Uhr , SL 102
 
Wissenschaftszweig:Geisteswissenschaften, Sprach- und Literaturwissenschaften

 

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