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Veranstaltungsort

UNI, TechFak, Hochspannungshalle/Verfahrenstechnik
Cauerstraße 4, Haus 1
91058 Erlangen

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UNI, TechFak, Hochspannungshalle/Verfahrenstechnik
Programmheftseite: 99

Lehrstuhl Elektrische Energiesysteme

Elektrische Energiesysteme und Hochspannungstechnik – hochspannend

Komponenten der elektrischen Energiesysteme werden mit hohen Spannungen betrieben und müssen zur Sicherheit mit noch höheren Spannungen getestet werden, um durch Spannungsschwankungen, Schaltvorgänge, Netzfehler und Blitzeinschläge nicht beschädigt zu werden. Im Hochspannungsprüffeld werden Wechselspannungen von 500 kV (Effektivwert) und Blitz- oder Schaltstoßspannungen bis 1 MV erzeugt.

Im Rahmen der Veranstaltung werden u.a. Blitzeinschläge in eine Modell-Wohnsiedlung, Spannungsüberschläge eines Stützisolators und Oberflächenentladungen an Isolatoren demonstriert. Am Beispiel des Ionenrads kann die prinzipielle Funktion eines Ionenantriebs nachvollzogen werden.

Experiment, 19:00 — 00:00 Uhr, alle 30 Min., Dauer: je 20 Min. , max. Besucher: 25, Raum 0.190
 
Wissenschaftszweig:Elektrotechnik und Informationstechnik, Technische Wissenschaften

Regelung einer Hochspannungsgleichstromübertragung

Im Rahmen der Energiewende gewinnt die Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ) immer mehr an Bedeutung, da sie hohe Leistungen über lange Strecken übertragen kann. Ein Statischer Blindleistungskompensator (SVC) wird zur Unterstützung der Spannungstabilität eingesetzt. Beide Anlagentypen tragen zu einem stabilen Netzbetrieb bei, vor allem wenn das Verbundnetz weiter vergrößert und ausgebaut wird und regenerative Energieerzeuger angebunden werden. Letztere müssen gerade aufgrund ihrer natürlichen Schwankungen in der Netzregelung laufend angepasst werden. Leistungsschwankungen und Netzfehler müssen nicht nur statisch sondern auch dynamisch in Bruchteilen von Sekunden mit der Regelung beherrscht werden um einen sicheren Netzbetrieb zu gewährleisten. Solche Szenarien werden im Analog-Digital-Simulator des Lehrstuhls vorgeführt.

Diskussion, Vorführung, 19:00 — Uhr, alle 30 Min., Dauer: je 20 Min. , max. Besucher: 15, Raum 0.144
 
Wissenschaftszweig:Elektrotechnik und Informationstechnik, Technische Wissenschaften

Schalthandlungen an einem echten Netzmodell

Schalthandlungen oder Netzfehler wie Unterbrechungen und Kurzschlüsse können in elektrischen Netzen zu Pendelungen, Überlastungen und Schäden führen. Diese verschiedenen Netzzustände müssen vom Netzschutz richtig erkannt und Komponenten eventuell abgeschaltet werden. An einem analogen Netzmodell wird ein Generator mit dem Netz synchronisiert und verschiedene Kurzschlüsse auf Leitungen vorgeführt. Dabei wird das Auslöseverhalten der Schutzgeräte beobachtet und diskutiert.

Diskussion, Experiment, 19:00 — Uhr, alle 30 Min., Dauer: je 20 Min. , max. Besucher: 15, Raum 0.174
 
Wissenschaftszweig:Elektrotechnik und Informationstechnik, Technische Wissenschaften

 

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