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Nachtgrüße
Einleitung der Hochschulen
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Wir, die Leiter der hiesigen Hochschulen, begrüßen Sie
herzlich zur vierten Langen Nacht der Wissenschaften in Nürnberg, Fürth und
Erlangen!Wissenschaft fasziniert – ob man sich der Vermittlung von
Grundlagenwissen oder der angewandten Forschung, ob man sich stetig
voranschreitendem naturwissenschaftlichem Wissen, geisteswissenschaftlichen
oder künstlerischen Themen verschreibt.
Doch um diese Faszination erfolgreich
umsetzen zu können, bedarf es auch eines öffentlichen Bewusstseins für die
Bedeutung von Wissenschaft und Forschung. Die Menschen müssen wissen: Es ist
notwendig und vor allem: Es lohnt sich, für unsere Zukunft in Bildung und
Forschung zu investieren. |
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Die weltweite Wirtschaftskrise, die wir derzeit erleben, lässt die Zukunft ungewiss erscheinen. Forschergeist hingegen zeichnet sich gerade durch die Erkundung des Unbekannten aus. Unsere Forscher arbeiten an den Grenzen der Wissenschaft und schieben diese stets weiter hinaus. Wichtig dabei sind Neugier und Ideenreichtum. Seien auch Sie bei der Langen Nacht der Wissenschaften neugierig und lernen Sie die Ideen unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kennen, die Quelle nachhaltiger Entwicklung. Lassen Sie uns alle dafür sorgen, dass bei jungen Talenten Begeisterung für Wissenschaft geweckt wird. Gerade jetzt ist es von zentraler Bedeutung, junge Menschen frühzeitig für wissenschaftliche Fragen zu interessieren und beispielsweise die Neugier auf technisch oder naturwissenschaftlich ausgerichtete Studiengänge zu erhöhen, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Doch nicht nur diese Bereiche sind ein Studium wert. Nicht zu vergessen ist, dass Zukunftsfragen ganz unterschiedlich sein können: Sie können sich der Wirtschaftslage, dem Weltklima, der Heilung von Krankheiten oder der Funktion von Werkstoffen widmen; nicht weniger bedeutend sind jedoch geisteswissenschaftliche, sozialwissenschaftliche oder künstlerische Disziplinen, die etwa Fragen nach der Altertumsgeschichte, der Pädagogik, zum Pflegemanagement, der Ethik, zur Musik oder der Malerei stellen. In der Langen Nacht der Wissenschaften öffnen sich die Wissenschaften in allen Gebieten, von Spitzenforschung zur direkten Lösung von Alltagsfragen bis hin zur dafür notwendigen Grundlagenforschung, von Kunstgeschichte und Betriebswirtschaft über Geologie, Chemie und Physik bis hin zur Medizin, Mikrobiologie oder den Ingenieurwissenschaften. Die Fächerspektren erlauben alle Möglichkeiten und gewähren den interessierten Besucherinnen und Besuchern einen hautnahen und verständlichen Einblick in den Wissenschaftsalltag. Wir möchten allen herzlich danken, die diese Veranstaltung durch ihr Engagement erneut möglich machen, allen voran den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die uns zu so ungewöhnlicher Zeit faszinierende Einblicke gewähren, die sonst kaum möglich sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Hochschulen freuen sich darauf, Sie am 24. Oktober 2009 als ihre Gäste begrüßen zu dürfen!
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