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Vorwort des Bayerischen Staatsministersfür Wissenschaft, Forschung und
Kunst
Die Lange Nacht der Wissenschaften wird heuer zum
dritten Mal zahlreiche Interessierte zu den mehr als 80 Veranstaltungsorten in Nürnberg,
Fürth und Erlangen locken. Der nächtliche Ausflug in die Welt der Wissenschaft
wird den Forscherdrang bei Groß und Klein gleichermaßen wecken! Mit dieser Veranstaltung wollen wir den Dialog zwischen
Wissenschaft und Öffentlichkeit intensivieren. Sie bietet die Möglichkeit,
ganz nah mitzuerleben, wie lehrreich, unterhaltsam und faszinierend Forschung
sein kann. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschulen, der außeruniversitären
Einrichtungen und der forschungsaktiven Unternehmen stehen dabei Rede und
Antwort und lassen an ihrer Arbeit teilhaben. Die Lange Nacht der
Wissenschaften ist damit auch eine sehr gute Gelegenheit für die
beteiligten Hochschulen und Forschungseinrichtungen, in der Öffentlichkeit für
ihre Leistungen zu werben. Im Jahr der Geisteswissenschaften erwartet die Besucher
dabei eine breite Palette von Angeboten aus eben diesen Disziplinen: etwa eine
literarische Reise durch die "romanische Welt", eine Hörreise durch
die mittelfränkische Sprachlandschaft oder eine Zeitreise in das antike Rom.
Highlights aus den Natur- und Technikwissenschaften sind beispielsweise ein
Ausblick in die Zukunft bildsensorischer Entwicklungen für das digitale Kino
und Fernsehen oder ein Probeflug im Flugsimulator. Und im abwechslungsreichen
Kinderprogramm kommen auch die Kleinsten auf ihre Kosten! Allen Beteiligten, besonders den Hochschulen und
wissenschaftlichen Einrichtungen, danke ich herzlich für ihr großes
Engagement. Allen Besucherinnen und Besuchern empfehle ich erneut: Schauen Sie
hin, staunen Sie und erleben Sie eine hellwache Nacht der Wissenschaften!
Einleitung der Hochschulen
Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg,
die Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg, die Akademie der Bildenden Künste in
Nürnberg, die Evangelische Fachhochschule Nürnberg und die
Hochschule für
Musik Nürnberg-Augsburg heißen Sie willkommen zur dritten Langen Nacht der
Wissenschaften! Als Leiter der Hochschulen im Kerngebiet der Metropolregion
Nürnberg laden wir Sie ein, während der Wissenschaftsnacht einen Blick in
unsere Labore und Forschungseinrichtungen, in unsere Ateliers und Werkstätten
zu werfen. Ob Geisteswissenschaften oder Naturwissenschaften, angewandte oder
Grundlagenforschung, wir laden Sie herzlich dazu ein, zusammen mit unseren
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Erstaunliches und Spektakuläres aus
der Welt der Wissenschaft zu erleben. Von den repräsentativen Untersuchungen der letzten beiden
Langen Nächte der Wissenschaften wissen wir, dass vor allem die technischen,
naturwissenschaftlichen und Gesundheitsthemen Besucher anziehen. Gleichwohl
finden auch alle anderen Wissenschaftsgebiete ihre Nachfrage. In diesem
Wissenschaftsjahr 2007 stehen die Geisteswissenschaften mit im Zentrum der
Kommunikation. In ihrer Breite und Vielfalt sind sie in unserer modernen
Gesellschaft unverzichtbar. Sie bieten Orientierung in einer immer komplexer
werdenden Welt. In einer Zeit, in der medizinischer, technischer und
naturwissenschaftlicher Fortschritt sowie ökonomische Entwicklungen die
Gesellschaft vor neue Herausforderungen stellen, können Fächer wie Ethik,
Sozialwissenschaften oder die Jurisprudenz wichtige Handlungsoptionen und
Handlungsmaßstäbe aufzeigen. Geisteswissenschaften schaffen Identität.
Sprach-, Geschichts- und Religionswissenschaften bewahren das kulturelle Erbe.
Moderne Kunst, Musik und Literatur halten es lebendig und stärken damit auch
den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Auf dieser Grundlage kann sich unsere
technisch-wissenschaftlich geprägte Gesellschaft weiter innovativ entwickeln. In diesem Jahr gibt es einige neue Angebote, und die
Vielfalt der Themenbereiche wird Besucher mit den unterschiedlichsten Interessen
begeistern und erstaunen. Hervorzuheben ist auch das Kinderprogramm am Nachmittag,
das mit speziell auf unsere Nachwuchsforscher zugeschnittenem Programm die
Kinder unterhalten und fordern wird. Erleben Sie die Welt der Wissenschaft während einer
unvergleichlichen Nacht. Wir wünschen Ihnen anregende Stunden und nicht zuletzt
viel Spaß!
Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske, Rektor der Universität
Erlangen-Nürnberg Prof. Dr. Michael Braun, Präsident der
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg Prof. Ottmar Hörl, Präsident der Akademie der Bildenden Künste
in Nürnberg Prof. Dr. Hans-Joachim Puch, Präsident der Evangelischen
Fachhochschule Nürnberg Prof. Siegfried Jerusalem, Rektor der Hochschule für Musik
Nürnberg-Augsburg
Grußwort der Oberbürgermeister
Die Lange Nacht der Wissenschaften in Nürnberg, Fürth
und Erlangen ist eine hervorragende Möglichkeit für die Einwohner und Gäste
unserer Region hautnah und spannend aufbereitet zu erleben, was an den
Hochschulen und in den forschenden Unternehmen geleistet wird. Wir freuen uns
sehr, dass nun bereits zum dritten Mal dieses Großereignis das enorme Potential
unserer drei Großstädte im Kern der Metropolregion Nürnberg auf dem Gebiet
der Wissenschaft und Forschung überzeugend präsentiert. Zu danken ist dabei allen Aktiven in der Nacht und auch den
fördernden Unternehmen, allen voran den Sponsoren, die allesamt in der Region
beheimatet sind. Für die Metropolregion Nürnberg sind Wissenschaft und
Forschung elementar. Mit den fünf Hochschulen, den außeruniversitären
Instituten und den zahlreichen forschungsaktiven Unternehmen vor Ort sind wir
Teil einer dynamischen Wissenschaftsregion. Mit rund 9.000 Hochschulabsolventen
und 1.500 Doktoranden jährlich hat die Metropolregion einen hervorragend
ausgebildeten Nachwuchs. Unsere Region verfügt auch über Deutschlands höchste
Ingenieurdichte und kann mit weit über 1.000 Patentanmeldungen im Jahr einen
bundesdeutschen Spitzenplatz vorweisen. Auch der Rolle der Metropolregion als TOP-Gründer- und
Innovationsregion wird in der Langen Nacht der Wissenschaften
Rechnung getragen, u.a. durch das erste Energie-Technologische Gründer- und
Innovationszentrum Deutschlands (etz) in Nürnberg, dem Innovationszentrum
Medizintechnik und Pharma Erlangen (IZMP) oder dem Technikum Fürth, welche alle
eine enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Forschung praktizieren. Besonders freut uns, dass sich auch viele kommunale
Einrichtungen wie beispielsweise das Planetarium Nürnberg, das Rundfunkmuseum Fürth
und das Stadtmuseum Erlangen wieder mit ihrem Fachwissen in der Langen Nacht
der Wissenschaften vorstellen. Unser gemeinsames Grußwort unterstreicht, dass Wissenschaft und Forschung keine lokalen Grenzen kennen. Wir möchten Sie gemeinsam einladen zu einer anregenden Nacht, in der Sie durch den Shuttlebusverkehr und die VGN-Berechtigung im Ticket bequem alle Angebote in Nürnberg, Fürth und Erlangen erreichen. Also schauen Sie gerne auch mal bei den Nachbarn vorbei. Kommen.Staunen.Bleiben. – Das ist das Motto unserer Metropolregion Nürnberg. Für Die Lange Nacht der Wissenschaften passt dies auch optimal.
Viel Entdeckerfreude für den 20. Oktober wünschen Ihnen Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg Dr. Thomas Jung, Oberbürgermeister der Stadt Fürth Dr. Siegfried Balleis, Oberbürgermeister der Stadt
Erlangen
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