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Wissenschaftler
stehen für Gespräche mit interessierten Besuchern zur Verfügung und geben
Einsichten in die Praxis. Zugleich wird die große Bedeutung der Metropolregion
Nürnberg im Bereich Wissenschaft, Forschung und Lehre deutlich gemacht. Für
diesen Einsatz bedanke ich mich bei allen Beteiligten, besonders bei unseren
Hochschulen, den Mitförderern sowie dem Team der Kulturidee, die mit kräftigem
Engagement dieses große Ereignis im Herzen Frankens möglich gemacht haben. In
ihrer Wissenschafts- und Forschungspolitik verfolgt die Bayerische
Staatsregierung mit Nachdruck das Ziel, den Dialog zwischen Wissenschaft und
Öffentlichkeit zu intensivieren und auf diese Weise bei immer mehr Menschen
Interesse für die Forschung zu wecken. Wir dürfen uns nicht darauf
beschränken, der Forschung günstige wirtschaftliche und politische Bedingungen
zu verschaffen, sondern wir müssen auch die Aufgeschlossenheit aller
Bürgerinnen und Bürger und vor allem der Jugend für Wissenschaft und
Technologie stärken, denn darin liegt unsere Zukunft. Alle an der Langen
Nacht der Wissenschaften beteiligten Einrichtungen lassen Sie ganz nah
miterleben, wie lehrreich, unterhaltsam und faszinierend Forschung sein kann.
Lassen Sie sich diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen. Schauen Sie hin,
staunen Sie und verbringen Sie eine einmalige, hellwache Nacht.
Dr. Thomas Goppel,
Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Einleitung der
Hochschulen
Als Leiter der
Hochschulen im Kerngebiet der Metropolregion heißen wir Sie zur zweiten Langen
Nacht der Wissenschaften herzlich willkommen! In diesem Programmheft erwarten
Sie 172 Seiten mit dem Attraktivsten, was wir in Forschung, Bildung und
Wissenschaft zu bieten haben. Bei der Premiere im Jahr 2003 waren gut 3.000
Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Hilfskräfte engagiert, um Ihnen
Erstaunliches und Spektakuläres aus der Welt der Wissenschaft erlebbar zu
machen. Der überaus große Ansturm hat uns gezeigt, dass wir in der
Gesellschaft verankert sind und ein breites Interesse für Forschung und Lehre
bei den Bürgerinnen und Bürgern jeden Alters besteht. Verschaffen Sie sich
einen Einblick in unsere Arbeit, schauen Sie in unsere Labore, Studios,
Hörsäle und Forschungseinrichtungen, in unsere Ateliers und Werkstätten. Die
Metropolregion Nürnberg hat sich zum hochrangigen Wissenschafts-, Hochschul-
und High-Tech-Standort entwickelt. Sie beherbergt mit der
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg die größte Universität
und mit der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule die größte Fachhochschule in
Nordbayern. Gemeinsam mit der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, der
Evangelischen Fachhochschule und der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg
bieten wir eines der vielfältigsten Studien- und Fächerangebote in
Deutschland. Knapp 40.000 Studierenden vermitteln wir unser Wissen und Know-how.
Bei uns forschen und experimentieren Tausende von Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftlern in den verschiedensten Themenfeldern. Durch dieses hohe
Potenzial, die wissenschaftlich fundierte und anwendungsorientierte Lehre,
Innovationskraft und einzigartige Vielfalt sind die fünf Hochschulen auch bei
den Partnern aus der Wirtschaft hoch geschätzt. Was bei uns geschieht, das
möchten wir Ihnen in dieser Nacht zeigen! Die große Nachfrage hat uns
veranlasst, das Programm mit neuen Angeboten zu bereichern und weitere Institute
aufzunehmen. Besonders freut es uns, dass wir auch erstmals mit einem speziellen
Nachmittagsangebot den Nachwuchs für die Wissenschaften begeistern können und
dass die Nacht eine Stunde früher für Sie starten wird. Machen Sie sich Ihr
eigenes Bild, kommen Sie, schauen Sie, hören Sie, fühlen Sie Wissenschaft!
Legen Sie selber Hand an und probieren Sie aus! Dazu laden wir Sie herzlich ein
und wünschen Ihnen viel Spaß bei der zweiten Langen Nacht der
Wissenschaften!
Prof. Dr.
Karl-Dieter Grüske, Rektor Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Prof. Ottmar Hörl,
Präsident Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg
Prof. Siegfried
Jerusalem, Rektor Hochschule für Musik
Nürnberg-Augsburg,
Prof. Dr. Dr. hc. Herbert Eichele
Rektor
Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg
Prof. Dr. Roland
Proksch, Präsident Evangelische Fachhochschule Nürnberg
Grußwort der
Oberbürgermeister
Seit dem
außerordentlich erfolgreichen Auftakt der Langen Nacht der Wissenschaften wird
Nürnberg, Fürth und Erlangen auch verstärkt als Wissensregion erkannt. Dies
ist unseren Hochschulen und Instituten, wie auch der Leistungsfähigkeit der
Unternehmen zu verdanken. Die frisch gekürte Metropolregion Nürnberg rangiert
als sechsstärkste Wirtschaftsregion in Deutschland, als High-Tech-Standort gar
auf Platz 4. Und auch die bundesweit höchste Ingenieurdichte steht als Indiz
für Innovationskraft. Wissenschaft und Forschung sind für unseren Raum mit gut
2 Millionen Menschen überlebenswichtig. Unsere besonderen Kompetenzen liegen in
den Bereichen Medizintechnik, Pharma und Gesundheit, Information und
Kommunikation, bei den Neuen Materialien und Werkstoffen, Optischen
Technologien, bei Energietechnik sowie Transport und Verkehr. Die Lange Nacht
der Wissenschaften ist eine großartige Möglichkeit, hautnah und spannend
aufbereitet mitzuerleben, was hier in der Region von tausenden starken Köpfen
geschaffen wird. Es freut uns, dass sich auch viele kommunale Einrichtungen
wieder mit ihrem Fachwissen vorstellen. Dies gilt für das Planetarium in
Nürnberg genauso wie für die Solarstadt in der Uferstadt Fürth und das
Erlanger Stadtmuseum. Zu danken ist dabei allen Aktiven in der Nacht und auch
den fördernden Unternehmen, die allesamt in der Region beheimatet sind. Es
freut uns auch sehr, dass der Veranstalter, die Kulturidee, mit der Idee und
gelungenen Umsetzung der Langen Nacht der Wissenschaften den „Preis der Region”
erhalten hat. Mit zur Begründung des Erfolgs zählt, dass wir in den
Nachbargroßstädten selten so einmütig zusammenarbeiten, wie zur
Wissenschaftsnacht. Unser gemeinsames Grußwort, diese Einladung an Sie,
unterstreicht, dass Wissenschaft und Forschung keine lokalen Grenzen kennen.
Schauen Sie von daher gerne bei Ihren Nachbarn vorbei. Mit den Shuttlebussen und
der VGN-Berechtigung im Ticket sind Sie voll mobil. Viel Entdeckerfreude für
den 22. Oktober wünschen Ihnen:
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