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Medizin und Gesundheit
 
 

Vorwort des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Die Lange Nacht der Wissenschaften ist einmalig in Bayern. Ihr sagenhafter Erfolg im Oktober 2003 hat alle Beteiligten dazu angehalten, diesen effizienten Weg des Dialogs von Wissenschaft und Öffentlichkeit weiter zu beschreiten. Die Lange Nacht der Wissenschaften schafft einen Einblick in das breite wissenschaftliche Spektrum Bayerns von der Grundlagenforschung bis zur Entwicklung von Hochtechnologien und deren Anwendungsmöglichkeiten.

Wissenschaftler stehen für Gespräche mit interessierten Besuchern zur Verfügung und geben Einsichten in die Praxis. Zugleich wird die große Bedeutung der Metropolregion Nürnberg im Bereich Wissenschaft, Forschung und Lehre deutlich gemacht. Für diesen Einsatz bedanke ich mich bei allen Beteiligten, besonders bei unseren Hochschulen, den Mitförderern sowie dem Team der Kulturidee, die mit kräftigem Engagement dieses große Ereignis im Herzen Frankens möglich gemacht haben. In ihrer Wissenschafts- und Forschungspolitik verfolgt die Bayerische Staatsregierung mit Nachdruck das Ziel, den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu intensivieren und auf diese Weise bei immer mehr Menschen Interesse für die Forschung zu wecken. Wir dürfen uns nicht darauf beschränken, der Forschung günstige wirtschaftliche und politische Bedingungen zu verschaffen, sondern wir müssen auch die Aufgeschlossenheit aller Bürgerinnen und Bürger und vor allem der Jugend für Wissenschaft und Technologie stärken, denn darin liegt unsere Zukunft. Alle an der Langen Nacht der Wissenschaften beteiligten Einrichtungen lassen Sie ganz nah miterleben, wie lehrreich, unterhaltsam und faszinierend Forschung sein kann. Lassen Sie sich diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen. Schauen Sie hin, staunen Sie und verbringen Sie eine einmalige, hellwache Nacht.

Dr. Thomas Goppel, 
Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst
 

Einleitung der Hochschulen

Als Leiter der Hochschulen im Kerngebiet der Metropolregion heißen wir Sie zur zweiten Langen Nacht der Wissenschaften herzlich willkommen! In diesem Programmheft erwarten Sie 172 Seiten mit dem Attraktivsten, was wir in Forschung, Bildung und Wissenschaft zu bieten haben. Bei der Premiere im Jahr 2003 waren gut 3.000 Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Hilfskräfte engagiert, um Ihnen Erstaunliches und Spektakuläres aus der Welt der Wissenschaft erlebbar zu machen. Der überaus große Ansturm hat uns gezeigt, dass wir in der Gesellschaft verankert sind und ein breites Interesse für Forschung und Lehre bei den Bürgerinnen und Bürgern jeden Alters besteht. Verschaffen Sie sich einen Einblick in unsere Arbeit, schauen Sie in unsere Labore, Studios, Hörsäle und Forschungseinrichtungen, in unsere Ateliers und Werkstätten. Die Metropolregion Nürnberg hat sich zum hochrangigen Wissenschafts-, Hochschul- und High-Tech-Standort entwickelt. Sie beherbergt mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg die größte Universität und mit der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule die größte Fachhochschule in Nordbayern. Gemeinsam mit der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, der Evangelischen Fachhochschule und der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg bieten wir eines der vielfältigsten Studien- und Fächerangebote in Deutschland. Knapp 40.000 Studierenden vermitteln wir unser Wissen und Know-how. Bei uns forschen und experimentieren Tausende von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in den verschiedensten Themenfeldern. Durch dieses hohe Potenzial, die wissenschaftlich fundierte und anwendungsorientierte Lehre, Innovationskraft und einzigartige Vielfalt sind die fünf Hochschulen auch bei den Partnern aus der Wirtschaft hoch geschätzt. Was bei uns geschieht, das möchten wir Ihnen in dieser Nacht zeigen! Die große Nachfrage hat uns veranlasst, das Programm mit neuen Angeboten zu bereichern und weitere Institute aufzunehmen. Besonders freut es uns, dass wir auch erstmals mit einem speziellen Nachmittagsangebot den Nachwuchs für die Wissenschaften begeistern können und dass die Nacht eine Stunde früher für Sie starten wird. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild, kommen Sie, schauen Sie, hören Sie, fühlen Sie Wissenschaft! Legen Sie selber Hand an und probieren Sie aus! Dazu laden wir Sie herzlich ein und wünschen Ihnen viel Spaß bei der zweiten Langen Nacht der Wissenschaften!

Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske, Rektor Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Prof. Ottmar Hörl, Präsident Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg

Prof. Siegfried Jerusalem, Rektor Hochschule für Musik

Nürnberg-Augsburg, Prof. Dr. Dr. hc. Herbert Eichele

Rektor Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg

Prof. Dr. Roland Proksch, Präsident Evangelische Fachhochschule Nürnberg

 

Grußwort der Oberbürgermeister

Seit dem außerordentlich erfolgreichen Auftakt der Langen Nacht der Wissenschaften wird Nürnberg, Fürth und Erlangen auch verstärkt als Wissensregion erkannt. Dies ist unseren Hochschulen und Instituten, wie auch der Leistungsfähigkeit der Unternehmen zu verdanken. Die frisch gekürte Metropolregion Nürnberg rangiert als sechsstärkste Wirtschaftsregion in Deutschland, als High-Tech-Standort gar auf Platz 4. Und auch die bundesweit höchste Ingenieurdichte steht als Indiz für Innovationskraft. Wissenschaft und Forschung sind für unseren Raum mit gut 2 Millionen Menschen überlebenswichtig. Unsere besonderen Kompetenzen liegen in den Bereichen Medizintechnik, Pharma und Gesundheit, Information und Kommunikation, bei den Neuen Materialien und Werkstoffen, Optischen Technologien, bei Energietechnik sowie Transport und Verkehr. Die Lange Nacht der Wissenschaften ist eine großartige Möglichkeit, hautnah und spannend aufbereitet mitzuerleben, was hier in der Region von tausenden starken Köpfen geschaffen wird. Es freut uns, dass sich auch viele kommunale Einrichtungen wieder mit ihrem Fachwissen vorstellen. Dies gilt für das Planetarium in Nürnberg genauso wie für die Solarstadt in der Uferstadt Fürth und das Erlanger Stadtmuseum. Zu danken ist dabei allen Aktiven in der Nacht und auch den fördernden Unternehmen, die allesamt in der Region beheimatet sind. Es freut uns auch sehr, dass der Veranstalter, die Kulturidee, mit der Idee und gelungenen Umsetzung der Langen Nacht der Wissenschaften den „Preis der Region” erhalten hat. Mit zur Begründung des Erfolgs zählt, dass wir in den Nachbargroßstädten selten so einmütig zusammenarbeiten, wie zur Wissenschaftsnacht. Unser gemeinsames Grußwort, diese Einladung an Sie, unterstreicht, dass Wissenschaft und Forschung keine lokalen Grenzen kennen. Schauen Sie von daher gerne bei Ihren Nachbarn vorbei. Mit den Shuttlebussen und der VGN-Berechtigung im Ticket sind Sie voll mobil. Viel Entdeckerfreude für den 22. Oktober wünschen Ihnen:

 

Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg    

 

Dr. Thomas Jung, Oberbürgermeister der Stadt Fürth

Dr. Siegfried Balleis, Oberbürgermeister der Stadt Erlangen

 
veranstaltet von der kulturidee GmbH
 
 
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