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2 - UNI, Fachgruppe Physik

Staudtstraße 7 KinderprogrammKinderprogramm!
 
Tour Erlangen-Nord - Bus 111, Haltestelle Sebaldussiedlung
Tour Erlangen-Süd - Bus 222, Haltestelle Sebaldussiedlung

Gastronomie vorhanden.   Park & Ride Möglichkeit vorhanden.

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Schauen Sie rein bei Einstein

Im Einstein-Jubiläumsjahr 2005 steht das Angebot der Physik ganz im Zeichen des Jahrhundertgenies Albert Einstein. Seine bahnbrechenden Beiträge zur modernen Physik werden durch allgemein verständliche Präsentationen und Experimente illustriert. Anhand von Beispielen aus der modernen Forschung wird gezeigt, wie aktuell sein Werk noch heute ist.
Vertiefende Vorträge zur Person und zum Werk Einsteins finden ab 19:00 Uhr zur vollen Stunde statt. Daneben werden durchgehend Laborführungen zum Kennenlernen der Forschungsthemen angeboten.
Beginn: Vorträge um 19:00, 20:00, 21:00, 22:00, 23:00 und 0:00 Uhr, Präsentationen und Führungen durchgehend




Albert Einstein: Fortschritt und Wandel in der Physik
Albert Einstein hat auf fast allen Gebieten der Physik Arbeiten verfasst, die für diese Gebiete einen großen Fortschritt markierten. Diese Universalität hatte ihren Grund in seinem Vermögen, Brücken zwischen den verschiedenen theoretischen Bereichen der Physik zu schlagen: Dabei zeigte ihm seine geniale Intuition, wohin jeweils die Brücke zu schlagen ist, für den Bau half ihm dann die Mathematik. Mit den Relativitätstheorien hat Einstein aber auch einen grundlegenden Wandel in der Organisation der physikalischen Theorien angebahnt und vollzogen. Und schließlich hat Einstein noch ein Drittes für die Physik geleistet: Er hat sie im öffentlichen Gespräch gehalten als wesentlichen Baustein für unser Weltverständnis und als ein Muster für rationale Problemerfassung und –lösung.
Zu diesen Themen steht Ihnen bei Station 7 Dr. Rudolf Kötter (Interdisziplinäres Institut für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte Universität Erlangen-Nürnberg) für ein Gespräch zu Verfügung.

Tel.: 09131 85-28036
www.physik.uni-erlangen.de

Reinhold Knapp - Ausstellung „Quantenphysik“

Hier werden 10 Bilder des Künstlers Reinhold Knapp ausgestellt, die sich mit Quantenphysik und Kosmologie beschäftigen.


Verschränkung oder 1+1 = 1
100 x 100 cm
Öl auf Leinwand

Nach der Speziellen Relativitätstheorie kann eine Ursache nicht gleichzeitig, also ohne Zeitverzögerung, an einer anderen Stelle in der Raumzeit eine Wirkung auslösen. Denn die Geschwindigkeit, mit der Informationen übertragen werden, ist durch die Lichtgeschwindigkeit mit 300.000 Kilometer je Sekunde begrenzt.
Auch wenn Teilchen noch so nah (aber nicht am gleichen Ort) beieinander sind: es vergeht immer etwas Zeit, wenn Information von einem Ort zum anderen gelangen soll.
Aber diese „Tatsache“ wurde experimentell widerlegt.
Es gibt Teilchen, die – so weit sie auch voneinander entfernt sein mögen – so miteinander in Beziehung stehen, dass eine Messung an einem Teilchen ohne Zeitverzögerung – also instantan – das gleiche Messergebnis auch an anderen Teilchen liefert. Die Teilchen sind sozusagen miteinander verschränkt und agieren wie ein einziges Teil.
Wurde die Welt bis vor einiger Zeit als „lokal“ angesehen, so widerlegten physikalische Experimente diese Ansicht. Das Universum ist eben „nichtlokal“.
(Übrigens konnte Einstein mit dieser Tatsache nur schlecht leben, bezeichnete sie als spukhafte Fernwirkung und versuchte sie zusammen mit Podolsky und Rosen mit logischen Argumenten zu widerlegen)


Das gefaltete Universum
100 x 100 cm
Acryl auf Leinwand

Legt man zur Berechnung der Expansion des Universums die heute sichtbare Materie zugrunde, so müsste das Universum aufgrund der zu geringen Gravitation viel schneller auseinanderdriften als es das in Wirklichkeit tut.
Die Schlussfolgerung der Physiker: Es gibt noch verborgene Materie im Universum, die wir zwar nicht sehen können, die jedoch die fehlende Gravitation erzeugt. Diese fehlende Materie konnte jedoch bisher nicht gefunden werden.
Eine neuere Theorie geht von einem völlig anderen Ansatz aus: Demnach besteht das Universum aus endlichen 3-Branen (analog zu einer 2-dimensionalen Membran) ohne Begrenzung, die mannigfach gefaltet vorliegen. Der Abstand zwischen den Branen ist sehr gering und beträgt nur wenige Millimeter.
Da diese Branen einerseits astronomische Ausdehnungen haben, andererseits die Elementarteilchen darin (wie Elektronen, Neutronen oder Photonen) die 3-Bran nicht verlassen können, nehmen wir die Materie in der nur wenige Millimeter entfernten Falte nicht wahr. Denn Information von dort zu uns muss den langen Umweg entlang der Bran nehmen.
Die einzigen Teilchen, die die Bran verlassen können, sind die Gravitonen, die die Anziehung der Massen hervorruft. Die Massen in der nur wenige Millimeter entfernten Bran rufen also demnach die „unserem“ Universum fehlende Gravitation hervor. Womit wiederum die nur langsame Expansion erklärt werden kann.

W. Uhlig - Die Einsteinbüste für der Walhalla


Kurzbiografie von W. Uhlig:
- 1930 geboren auf Schloss Guttenberg (Oberfranken), Vater Möbelrestaurator
- 1944 Seeberufsschule in Wesermünde, bei Kriegsende in Glücksburg (Ostsee)
- ab 1945 Schulbesuch in Neustadt/Saale fortgesetzt, erste künstlerische Erfahrungen
- 1950-51 Kunst- und Handwerkerschule Würzburg, danach Akademie auf Schloss Ellingen (Meisterschüler von Hans Wimmer), nach dem Umzug der Akademie in Nürnberg, zahlreiche Reisen und Begegnungen, u.a. mit H. Moore.
- 1972 Berufung als Nachfolger Wimmers an die Nürnberger Akademie

Zahlreiche Arbeiten und Preise, ab 1983 Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste,
1984-1987 Präsident der Nürnberger Akademie,
1990 Einstein-Büste fürWalhalla usw.,
neben vielen anderen Ausstellungen: 2005 Ausstellung im Fembohaus Nürnberg (Köpfe und Figuren).







 
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